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Guten Eindruck hinterlassen

Aufgrund ihrer Leistungen in der abgelaufenen Sommersaison wurden die zwei Stabhochspringerinnen der WGL Schwäbisch Hall Tamineh Steinmeyer und Finja Ensinger zum Pole Vault Youth Camp des Deutschen Leichtathletikverbands zugelassen. Tamineh Steinmeyer führt die deutsche Bestenliste der 14-jährigen Mädchen an und Finja Ensinger ist Zweite bei den 13-Jährigen.

Das Camp wurde in diesem Jahr im Leichtathletikzentrum in Leverkusen durchgeführt, wo für den Stabhochsprung mit zwei parallel verlaufenden Anlagen ideale Bedingungen vorhanden sind.

Gleich nach der Anreise am Freitag begann das Training für Tamineh Steinmeyer und Finja Ensinger mit einer Schulung des Fußaufsatzes beim Absprung. Darauf folgten Übungen zur Verbesserung der Einstichbewegung und des Absprungs mit dem Stab. Abschließend wurde versucht, das Gelernte beim richtigen Springen auf die Matte anzuwenden.

Am Samstag war ein Höhepunkt des Trainings das Schwingen am Tau von einer etwa 2 Meter hohen Plattform. Wie Tarzan an einer Liane schwangen sich die Lehrgangsteilnehmer über ein etwa 9 Meter entferntes und in 4 Meter Höhe gespanntes Gummiseil. Mit dieser Übung konnte man das Überqueren der Latte in vollem Schwung üben. Auch ein Vortrag des ehemaligen Bundestrainers Lezek Klima zu seinem Werdegang und über Athleten, die er trainiert hatte, zum Beispiel Tim Lobinger, war interessant.

Von allen Teilnehmern waren am Freitag Videoaufnahmen gemacht worden, die dann am Samstag gemeinsam analysiert wurden. So konnte man hilfreiche Tipps bekommen zur Verbesserung der eigenen Technik.

Zum Abschluss des Camps machten alle Beteiligten am Sonntag bei einem Wettkampf mit, in dem sie vielleicht das Gelernte schon anwenden konnten. Bei Tamineh Steinmeyer gelang dies gut, da sie aus einem recht kurzen Anlauf von nur 9 Schritten ihre Bestleistung von 3,40 Meter aus dem Sommer bestätigen konnte. Im Sommer brauchte sie dazu 13 Schritte Anlauf. Finja Ensinger sprang mit 2,90 Meter und auch verkürztem Anlauf nur wenig unter Ihrer Bestleistung von 3,05 Meter.

Auch für die mitgereisten Heimtrainer waren die 3 Tage in Leverkusen sehr ergiebig. Ihnen wurde neben den Erkenntnissen, die sie bei der Beobachtung ihrer Athleten und Athletinnen machten, auch noch ein Vortrag von Dr. Stephan Munz über Möglichkeiten der Motivation geboten. Stephan Munz ist Landestrainer von Baden-Württemberg und Bundestrainer für den männlichen Nachwuchs. Darüber hinaus gab es einen regen Austausch über die Feinheiten des Stabhochsprungs zwischen den Heimtrainern.