Alina Etzel bestätigt ihren Höhenflug
Zwei Athletinnen der WGL/PostSG Schwäbisch Hall waren am Pfingstwochenende sportlich unterwegs. Am Freitagabend wurde das badische Willstätt zum Treffpunkt der baden-württembergischen Straßenlaufszene: Im Rahmen der Ortenauer Laufnacht wurden die Baden-Württembergischen Meisterschaften über 10 Kilometer ausgetragen. Für die WGL/PostSG ging in diesem Jahr Neuzugang Leonie Landgraf an den Start.
Neben ihrem Studium hält sich Leonie mit regelmäßigem Lauftraining fit und zeigte in Willstätt eine solide Leistung. In der Frauenkonkurrenz belegte sie in 46:15 Minuten Rang 38 unter 153 Finishern. Nach einer Zwischenzeit von 23:06 Minuten bei Kilometer fünf lief sie auch auf der zweiten Rennhälfte nahezu im gleichen Tempo weiter und überzeugte damit trotz der brutalen Hitzebedingungen mit einer bemerkenswert gleichmäßigen Renngestaltung.
Zwei Wochen nach ihrer neuen persönlichen Bestleistung von 1,79 Metern in Eppingen war Alina Etzel (WGL/PostSG) bereits wieder im Einsatz, diesmal bei der B&S Kurpfalz Gala in Weinheim. Das traditionsreiche Meeting zählt zu den hochklassigsten nationalen Leichtathletikevents und diente vielen deutschen Top-Athletinnen und -Athleten als Formtest vor den anstehenden Meisterschaften.
Entsprechend stark besetzt war das Frauen-Hochsprungfeld: Alle Springerinnen hatten Bestleistungen von über 1,70 Metern vorzuweisen, angeführt von Joanna Hermann (PB: 1,91 m). Alina fühlte sich bereits beim Einspringen gut vorbereitet: „Das Einspringen mit übersprungenen 1,75 m lief echt gut“, berichtete sie anschließend. Bei sommerlichen Bedingungen fand sie dann auch im Wettkampf schnell ihren Rhythmus. Die Einstiegshöhe von 1,68 Metern meisterte sie ebenso im ersten Versuch wie anschließend 1,72 Meter und 1,76 Meter. Bei 1,79 Metern war an diesem Tag allerdings Schluss, obwohl die Höhe durchaus in Reichweite schien: „Die 1,79 m wollten trotz gutem dritten Versuch nicht liegenbleiben.“ Mit übersprungenen 1,76 Metern belegte die Braunsbacherin am Ende gemeinsam mit der höhengleichen Marya Kortunova Rang fünf. Damit bestätigte Alina ihre zuletzt ansteigende Formkurve. Ihr eigenes Fazit fiel dennoch zurückhaltend aus: „Zufrieden so lala - eigentlich schon, aber ich weiß, es geht viel mehr!“
